Forschung@symmedia

Seit August läuft ein Forschungsprojekt, das die symmedia gemeinsam mit der Hochschule in Lemgo durchführt und das ich betreuen darf. Das Spannende hierbei ist, dass wir ausprobieren, was man alles mit den Daten, die wir aus einer Maschine holen, so anstellen kann.

 

Klar, die üblichen Verlaufsanzeigen von Temperaturwerten oder die Kompression von Massendaten in Aggregate sind so die normalen Anwendungsfälle. Aber bei so vielen Informationen fragt man sich ja, ob man da nicht noch mehr draus machen kann, z.B. über maschinelles Lernen oder Data Mining. Und hiermit haben die Lemgoer bereits Erfahrungen.

Zusammen wollen wir im kommenden Jahr ausprobieren, ob nicht ein Lernalgorithmus dazu in der Lage sein kann, zu verstehen, wie die angeschlossene Maschine so „tickt“, d.h. wie sie sich im Normalfall verhält. Und wenn er das verstanden hat, kann er die Maschine weiter beobachten und das aktuelle Verhalten mit dem vorher gelernten Normalverhalten vergleichen. Dabei sollten dann auch unvorhergesehene Fehler schnell auffallen.

 

Das ist zumindest das Ziel. Mal schauen, wie der Weg dahin aussieht. Das ist ja das Schöne an der Forschung, dass man vorher noch nicht alles weiß und durch Neuland muss …


(Andre Skusa, Softwarearchitekt)