symHappiness "Kanu fahren"

Mit einer starken Besatzung, einer noch stärkeren Kombüse und natürlich dem unbändigen Drang der 19 symmedianer, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, stachen wir am 01. September gemeinsam in See. Also… in den Fluss. Also. Nun ja. Wir waren gemeinsam Kanu fahren… Auf der Anfänger-Strecke für Kinder.

Insgesamt 19 Kollegen hatten sich mit mir zusammen dazu entschlossen, die versäumten symHappiness-Budgets zu bündeln und davon eine gemeinsame Kanufahrt über den lokalen Anbieter Indian Summer zu buchen. Die Strecke von Herford nach Oberbehme erstreckte sich über neun Kilometer und beschäftigte uns so über fast drei Stunden. Obwohl der trockene Sommer uns nicht gerade mit Hochwasser beschenkt hatte, schafften es alle Boote bis ans Ziel, ohne das einer aussteigen und anschieben musste. Dennoch blieben aufgrund des Spieltriebs einzelner Projektleiter-Leitern nicht alle symmedianer trocken.

Endlich am Ziel angekommen wartete auch schon ein reicher Schatz auf uns: Bier, Fleisch und Würstchen, ein wirklich imposanter Grill und eine Reihe Sitzgelegenheiten luden hier zum gemeinsamen Entspannen ein. Es gab außerdem Salate, Brote, Dips und für unsere drei eher kurzgewachsenen Mitfahrer (einige Mitarbeiter brachten ihren Nachwuchs mit auf die gefährliche Mission) eine Handvoll Spielzeug. Dass dieses nach dem Essen in erster Linie den Ältesten unserer Truppe Spiel, Spaß und Spannung bescheren sollte, ahnten wir nicht. Wir haben dabei aber gelernt, dass (Fuß-) Bälle und Frisbees durchaus auch fürs Büro eine lohnende Investition sein können, sofern sie denn zur Work-Life-Balance unserer geschätzten Kollegen beitragen.

Alles in allem zählte der Sonntag so zu den anstrengendsten Tagen der Woche und überragte einen durchschnittlichen Arbeitstag in Sachen Kalorienverbrauch geschätzt um den Faktor 14. Da wir aber keinen Mann (und keine Frau) unterwegs verloren haben, alle satt geworden sind und auch sonst alle sehr glücklich waren, würden wir eine solche Fahrt glatt nochmal wiederholen. Allerdings lassen wir beim nächsten Mal den besagten Projektleiter mit der Geschäftsleitung spielen.

 

Von Nils